Batterie
LFP oder NMC: Unterschiede der Batterietypen
Zwei verbreitete Zellchemien mit unterschiedlichen Stärken – und unterschiedlichem Verhalten im Alltag.
Zuletzt aktualisiert am 21.08.2026
In aktuellen Elektroautos sind vor allem zwei Zellchemien verbreitet: LFP und NMC.
LFP – Lithium-Eisenphosphat
LFP-Zellen kommen ohne Kobalt aus und gelten als robust gegenüber häufigen Vollladungen. Ihre Energiedichte ist tendenziell geringer, was bei gleicher Reichweite zu höherem Gewicht führt. Bei Kälte kann die verfügbare Leistung stärker eingeschränkt sein. Hersteller empfehlen bei LFP häufig ein regelmäßiges vollständiges Laden, damit das Batteriemanagement den Ladezustand korrekt kalibrieren kann.
NMC – Nickel-Mangan-Kobalt
NMC-Zellen bieten eine höhere Energiedichte und damit mehr Reichweite pro Kilogramm. Dauerhaft hohe Ladestände gelten hier als weniger günstig, weshalb viele Hersteller für den Alltag eine reduzierte Ladegrenze empfehlen.
Bedeutung für den Batteriecheck
Die Zellchemie beeinflusst, wie sich Kapazität und Innenwiderstand über die Zeit verändern. Auch deshalb ist ein Prozentwert nur im Zusammenhang mit Fahrzeugmodell und Batterietyp aussagekräftig.